Tonwertumfang

Farbinformationen in einem Digitalfoto



Wie viele Farbinformationen beziehungsweise Tonwertstufen eine Bilddatei oder ein Foto enthalten kann, gibt der Tonwertumfang an. Normalerweise wird der Tonwertumfang in Bit angegeben. So lässt sich beispielsweise mit 8 Bit pro Pixel ein Tonwertumfang von 256 darstellen (28 = 256). Dies wiederum ist identisch mit einem Graustufenbild. Aus drei Farbkanälen mit je 8 Bit, also insgesamt 24 Bit, besteht der Tonwertumfang eines normalen RGB-Bildes. Dies besitzt also 16.777.216 mögliche Farbinformationen (256 mal 256 mal 256).

Einfacher ausgedrückt kann man also sagen, dass der Unterschied zwischen der dunkelsten und hellsten Stelle eines RGB-Bildes durch den Tonwertumfang definiert wird. Also ist der ideale Tonwertumfang das Gleichgewicht zwischen dunkler und heller Farbe. Dabei enthält der Tonwertumfang meistens eine Spreizung von reinem Schwarz bis zu reinem Weiß.

Durch die Tonwertkorrektur einer Bildbearbeitungssoftware kann man den Tonwertumfang eines Bildes einer exakten Regulation unterziehen. Damit Kontrast, Helligkeit und Farbsättigung aufeinander abgestimmt werden können, wendet man diese wichtigen Programme an. Auch in der Manuellkorrektur liefert die Tonwertkorrektur meistens die besten Resultate. Um die hellen und dunklen Bereiche zu unterscheiden, nimmt man das Histogramm zu Hilfe. So lässt sich das Bild gezielt korrigieren.

 

Ihr Fotowissen im Fotolexikon:

Ihre Fragen zur Fotografie interessieren uns und tragen Sie zu neuem Fotowissen in unserem großen Lexikon zur Digitalfotografie bei. Fragen Sie uns oder teilen Sie uns einen Begriff aus der Digitalfotografie mit. Die Antwort auf Ihre Frage könnte schon bald in unserem Lexikon zur Digitalfotografie stehen. Nutzen Sie für Ihre Fragen das Kontaktformular.