Objektiv

Vermittler zwischen Außenwelt und Bild



Das Objektiv befindet sich an der Vorderseite der Kamera und ist praktisch der Vermittler zwischen Außenwelt und dem Bildchip bei digitalen bzw. dem Film bei analogen Kameras. Im Objektiv selbst befinden sich mehrere Linsen, welchen verschiedene, so genannte Brennweiten ergeben. Im Weitwinkel, bei einer Brennweite von ca. 5-12 mm wird ein sehr großer Bildausschnitt auf Film bzw. Chip gebannt. Als Gegensatz dazu gibt es das Teleobjektiv, welches sehr nah an Objekte heranzoomen kann und daher einen kleinen Ausschnitt abbildet. Normale Kameras besitzen in der Regel eine Brennweite des Objektivs von ca. 20-60 mm. Teleobjektive beginnen ab ca. 70 mm. Bei Spiegelreflexkameras kann das Objektiv normalerweise gewechselt werden, wodurch der Fotograf sowohl Weitwinkel als auch normale bzw. Teleobjektive verwenden kann, wobei er also immer den gewünschten Bildausschnitt abbilden kann. Die angegeben Zahl auf einem Objektiv gibt die Abbildungsgröße eines Objekts wieder. Steht auf einem Objektiv z.B. 1:2, so ist der Gegenstand auf dem Bild halb so groß wie in der Realität. Objektive werden ab einem Abbildungsmaßstab von 1:4 als makrofähig bezeichnet, sie bilden einen Gegenstand also äußerst detailreich ab.

 

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