Festbrennweite (Objektiv)

Festbrennweite , die Spezialistin an der Kamera



Am Beginn der Fotografie gab es eine Kamera nur mit Objektiven mit Festbrennweite . Ein derartiges Kameraobjektiv konnte zwar ausgewechselt werden, und die Bildschärfe war leicht einstellbar, aber die Tiefenschärfe war ohne Irisblende noch schwer einstellbar. Die Kamera wurde handlicher, besaß dafür aber nur noch ein Kameraobjektiv mit Festbrennweite . Mit der Kodak Box und fixer Bildschärfe hatte das Kamerojektiv nur noch die feste Tiefenschärfe .
Die Sucherkamera bekam das auswechselbare Objektiv mit Festbrennweite zurück und in der einäugigen Spiegelreflex-Kamera konnte sowohl die Bildschärfe als auch die Tiefenschärfe kontrolliert werden. Mit diesen Kameratypen hielt auch das spezialisierte Kameraobjektiv Einzug. Als Zoomobjektive sich ausbreiteten, schien die Festbrennweite nur noch gut für Billigkameras.
Heute hat der engagierte Fotograf wieder das teilweise hochspezialisierte Kameraobjektiv an seiner Kamera . Extreme Bildschärfe , hohe Lichtstärke mit flexibler Tiefenschärfe , Fisheye, Extremtele und Sonderaufgaben sind heute die Domäne für ein Wechselobjektiv mit fester Brennweite. Der "echte" Profi aber schwört auf "sein" Objektiv, z.B. auf das f1,4/50mm.

 

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