Interpolation

Farbinterpolation und Dichteinterpolation in der Digitalfotografie



Das Verfahren zur Erzeugung von Bildinhalten in Bezug auf die digitale Fotografie wird als Interpolation (Zwischenrechnen) bezeichnet. Dabei gibt es zwei Arten der Interpolation. Und zwar die Farb Interpolation innerhalb einzelner Bildpunkte sowie die Dichte Interpolation zwischen verschiedenen Pixeln eines Bildes.
Weil alle Änderungen in Bezug auf die Farbe und Pixelmenge nur mit der Interpolation realisiert werden können, ist sie ein unabdingbarer Bestandteil des Signalverarbeitungsweges digitaler Bilder. Innerhalb des gesamten Verarbeitungsweges zwischen Bilderzeugung und Fotodarstellung kommt es mehrfach zur Interpolation, wobei immer ein Verlust der Bildschärfe entsteht.

Zur Interpolation werden hauptsächlich Sensoren benutzt (Bayer-Sensor), die mit einem Farbfilter ausgestattet sind und optisch einem Schachbrett ähneln. Dieser Sensor besteht meistens zu je 25% aus den Farben Blau und Rot beziehungsweise zu 50% aus Grün. Dass das Menschenauge auf Grün sensibler reagiert denn auf andere Farben, findet dabei Berücksichtigung.

In den handelsüblichen Konsum-Produkten arbeiten fast alle gebräuchlichen Farbsensoren nach diesem Konzept. Einfache Interpolationsverfahren rechnen den Farbwert aus den Pixeln in der Nachbarschaft gleicher Farbe zwischen. Dies allerdings ist vor allem in Bezug auf die senkrechten Kanten ein Problem, weshalb andere Verfahren die Interpolation entlang der Kanten statt senkrecht bevorzugen.

 

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