Belichtungsautomatik (AE)

Arten und Funktion automatischer Belichtungsmessung



Die Abkürzung AE steht für (engl.) „Automatic Exposure“, also eine Belichtungsautomatik.
Das bedeutet im Einzelfall, dass die Kamera mit diesem Feature automatisch die korrekte Belichtung anhand der Messung gegen unterschiedliche Punkte bestimmt und an Blende und Verschluss weitergibt. Es gibt verschiedene Modi der AE Belichtungsautomatik: die Spotmessung, bei der die AE Belichtungsautomatik nur die Lichtwerte der Suchermitte als Berechnungsgrundlage für Blende und Verschlusszeit ermittelt. Weiter gibt es die Integrale Messung: hier wird die Lichtsituation des inneren Raums eines Motivs gemessen und als Durchschnitt berechnet. Die technisch aufwändigste Messung erfolgt durch die Mehrfeldmessung: hier werden verschiedene Zonen im gesamtem Sucherausschnitt gemessen, woraus ein Durchschnittswert errechnet wird - die AE Belichtungsautomatik stellt daraufhin Blende und Verschlusszeit auf diesen Durchschnittswert ein.

Die meisten modernen digitalen Spiegelreflexkameras verfügen über alle drei Modi der Belichtungsmessung, sodass die AE (engl. automatic exposure) Belichtungsautomatik in den unterschiedlichsten Situationen bestmögliche Messwerte ermitteln kann. Bei einem hellen Motiv im Mittelpunkt einer dunklen Umgebung - oder umgekehrt - oder bei sehr ausgewogenen Lichtverhältnissen empfiehlt sich, die AE Belichtungsautomatik durch Spotmessung zu steuern. In kontrastreichen Situationen, beispielsweise bei Landschaftsaufnahmen, empfiehlt sich als Modus für die AE Belichtungsautomatik die Integral- oder die Mehrfeldmessung.

 

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