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Hochgeschwindigkeits-Synchronisation (Focal Plane)



Bei der Hochgeschwindigkeits-Synchronisation lässt sich der externe Blitz bei allen verwendbaren Verschlusszeiten einsetzen, was ansonsten nicht der Fall ist. Normalerweise wird die Verschlusszeit in den Hauptprogrammen mit 1/60,1/200 oder 1/250 Sekunden festgelegt und lässt sich nur mittels der Individualfunktionen der Digitalkamera verändern.

Hochgeschwindigkeits-Synchronisation (Focal Plane)
(Beispiel am Canon Speedlite 430 EX)

Die Hochgeschwindigkeits-Synchronisation bietet sich vor allem bei Portraitaufnahmen an, wenn das Objekt vollkommen ausgeleutet werden und zusätzlich die Verschlusszeit wählbar sein soll.

Beim standardgemäßen Blitzen löst der Blitz nur kurz aus, um die Umgebung aufzuhellen. Dies führt meist zu Überbelichtungen oder nur kurzen Belichtungsbereichen im Raum. Dadurch wirken die Aufnahmen eher "tot-geblitzt", anstatt kreativ und ansprechend. - Solche Aufnahmen erinnert meist an die Zeit der Kompaktkameras und dem dazu verwendeten Blitz.

Bei der Hochgeschwindigkeits-Synchronisation wird der Blitz als "Dauerlampe" aktiv, denn der Blitz leuchtet solange auf, bis der Schlitz vollkommen durch das Fenster gelaufen ist. So wirken die Aufnahmen vollkommen ausgeleuchtet und viel weicher. Das Aufleuchten empfinden wir als Menschen dennoch als Blitz, wobei es für die Kamera als Dauerlampe empfunden wird.
Zu beachten ist, dass der Blitz durch die Hochgeschwindigkeits-Synchronisation seine Reichweite enorm absenkt, das heißt im Detail, dass die Leitzahl deutlich abnimmt.






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