Berichte & Erfahrungen zu Kamera-Software

 

 

Firmware der Digitalkamera



Die Kamerafirmware ist die Software, die eine hergestellte Digitalkamera steuert und somit das "Gehirn" verkörpert.
Eine Speicherung der Firmware erfolgt in einem sogenannten EEPROM oder in den seltesten Fällen auf einem Flashspeicher.
Die Firmware verbindet die Kamerahardware mit der Kamerasoftware, sodass am Ende die Kamera einwandfrei vom Benutzer verwendet werden kann und diverse Einstellungen, wie zum Beispiel die Belichtung, der Weißabgleich, die Speicherung von Aufnahmedaten (EXIF-Parameter) und die Lichtempfindlichkeit des Sensors (CCD-Chip) übernimmt und einstellbar sind.
Jeder Hersteller hat eigene Kameras und somit eigene Firmware. Die Firmware ist Modellabhängig und eine Canon EOS 350D hat zum Beispiel eine andere Firmware als eine Canon EOS 1d Mark III.
Folglich funktioniert die Firmware einer spezifischen Kameraserie nicht auf einer anderen. Wie es bei jeder Software üblich ist, entwickeln die Hersteller stetig neue Versionen der Firmware um Fehler oder sogenannte Bugs zu entfernen.
Aktuelle Firmware wird oft auf den offiziellen Herstellerseiten im Internet zum Download angeboten.
Nach dem Download wird die Firmware meist mittels Speicherkarten auf der Kamera eingespielt, wobei betont werden muss, dass das Einspielen einer neuen Firmwareversion auf eigene Gefahr verläuft. Der Hersteller übernimmt keine Haftung und die Garantie geht in den meisten Fällen verloren.
Beim einspielen der neuen Firmware sollten keine Fehler passieren, denn dann funktioniert die Kamera nicht mehr. Das "Gehirn" der Kamera ist fehlerhaft und die Kamera muss ggf. in die Reparatur geschickt werden.




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