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Canon Live-View (Live Preview) bei DSLR-Kameras



Neulinge im digitalen Spiegelreflexbereich wundern sich nach dem Kauf der Kamera, dass sie die gewohnte "Live Preview" von den vorigen digitalen Kompaktkameras nicht auf dem Kameradisplay sehen können, um so schnell aus der Hand eine Aufnahme zu machen.

Canon hat nach geraumer Zeit eine sehr nützliche Erfindung in den Canon EOS 40D, 450D, 1000D, 5D Mark II und neuen 1d Mark Modellen implementiert, denn nun hat der Endkonsument die Möglichkeit das anvisierte Objekt via "Live Preview" auf das 3" Display anzeigen zu lassen. 

Dabei wird die Spiegeleinheit hoch- und die Lamellen (Vorhänge) zur Seite geklappt. Problematisch dabei ist bis Dato, dass der Autofokus deaktiviert ist, denn die Mattscheibe mit den Messfeldern ist somit inaktiv.
Über den Sensor lässt sich die "direkte" Distanz zum Bemessen des Schärfepunktes nicht berechnen, und so muss der Nutzer über das Objektiv manuell den Schärfepunkt einstellen.

Hauptsächlich wird diese Funktion im  Marko- / Nahaufnahmenbereich eingesetzt, um so den exakten Schärfepunkt auf dem Display einstellen zu können.

Nachteilhaft ist dabei, dass die Akkuleistung erheblich beeinträchtigt wird, da der Sensor, die Spiegelmechanik und der Flüssigkristall-Bildschirm aktiv sind. Dadurch muss der Akku öfter geladen werden und der Sensor rauscht durch die Erwärmung der Pixel mehr. Zudem kann es vorkommen, dass sogenannte "Active Pixel", dickere Blaue, Rote oder Grüne Pixel im Bild auftauchen. Diese verwenden bereits via Software und neuer CCD-Verfahren herausgerechnet.

Olympus ist in dem Bereich der "Live Preview" am weitesten fortgeschritten und stellte  die erste Systemkamera mit Live Preview ohne Schwingspiegel vor.
Das Kameramodell trägt den Namen "Panasonic LUMIX DMC-G1".






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